EIZ Podcast

Der Podcast des Europa Institut an der Universität Zürich widmet sich Themen der Europäischen Integration und des Europarechts, des Wirtschaftsrechts, des Völkerrechts sowie des Sicherheitsrechts. In Vorträgen, Interviews und Diskussionen sprechen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft über rechtliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen mit europäischer und internationaler Bedeutung. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Fundierung mit Praxisnähe und richtet sich an alle, die sich für Europa, internationale Zusammenarbeit und aktuelle Herausforderungen unserer Zeit interessieren.

EIZ Podcast

Neueste Episoden

Brexit – Bilanz eines Versprechens (Reihe «Schweizer Perspektiven in Europa»)

Brexit – Bilanz eines Versprechens (Reihe «Schweizer Perspektiven in Europa»)

67m 16s

Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen den damaligen Versprechen der Austrittskampagne und der heutigen Realität. Im Zentrum dieser Podcastausgabe stehen Fragen der Souveränität, des Marktzugangs, der Migration und der wirtschaftlichen Entwicklung Grossbritanniens seit dem EU-Austritt. Deutlich wird, dass der Brexit zwar politische Kontrolle zurückbringen sollte, in der Praxis aber neue Abhängigkeiten, Rechtsunsicherheiten und wirtschaftliche Kosten geschaffen hat. Insbesondere diskutiert werden die Folgen für Handel, Investitionen, Arbeitsmarkt und die veränderten Beziehungen zur Europäischen Union. Zugleich zeigt das Gespräch, wie vereinfachte Souveränitätsnarrative politische Erwartungen prägen können, die sich in einer verflochtenen europäischen Realität nur schwer einlösen lassen....

Erfolgsmodell Schweiz - auch eine europäische Geschichte (Reihe «Schweizer Perspektiven in Europa»)

Erfolgsmodell Schweiz - auch eine europäische Geschichte (Reihe «Schweizer Perspektiven in Europa»)

50m 43s

Priscilla Imboden (Bundeshausredaktorin, Republik) geht im Gespräch mit Prof. em. André Holenstein der Rolle historischer Mythen in der schweizerischen Erinnerungskultur zur Entstehung der Schweiz nach. Das Gespräch zeigt auf, wie bestimmte Gründungsnarrative und Vorstellungen von Unabhängigkeit bis heute die Europadebatte in der Schweiz prägen und von politischen Akteuren gezielt aufgegriffen und weitergetragen werden.

André Holenstein ist Historiker und emeritierter Professor für Schweizer Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bern. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Geschichte der Alten Eidgenossenschaft, politische Kultur sowie die Entstehung und Entwicklung staatlicher Ordnung in der Schweiz. Das Gespräch wird geführt von Priscilla Imboden, Journalistin...